Der Schlenken und seine zahlreichen und (unbekannten) Höhlen

German English  
     
  [ HOME ]
   
  [ Der Berg ]
  [ Höhlen ]
  [ Almhütten ]
  [ Gasthäuser ]
  [ Gemeinden ]
  [ Wanderwege ]
  [ Bikerrouten ]
  [ Skitouren ]
  [ Wetter, Lawinen ]
  [ Anreise ]
  [ Fauna ] [ Flora ]
  [ Geschichte ]
  [ Bildergalerie ]  neu
  [ Veranstaltungen ]
  [ Umweltschutz ]
  [ Was zum Lachen... ]
  [ Links ] [ Download ]
   
  [ Kontakt ] [ Impressum ]
     


Höhlen

     

Höhlenforscher   Die Osterhorngruppe, die zu einem großen Teil aus gut verkarstungsfähigen
  Gesteinen (Oberalmer Kalk, Dachsteinkalk) aufgebaut ist beherbergt eine
  Fülle von meist sehr jungen kleinräumigen wasserführenden Höhlen, die in der
  Regel weniger als 1km Ganglänge aufweisen. Ihren Reiz erhalten sie durch
  wunderschöne Sinterbildungen aber auch durch ausgesprochen schmutzige
  (lehmige) und unglaublich enge Kriechpassagen.
  Das Kühlloch am Trattberg und Lengfeldkeller, Lettenloch und Gutorten-
  brandhöhle am Schlenken zählen zu den größten Höhlen dieses Gebiets.

  Im Bereich des Schlenkens gibt es ca. 25 Höhlen.
  Die bekannteste Höhle ist die Schlenken-Durchgangshöhle.
  Zutritt verboten !   Der Zutritt zu den Höhlen ist nur berechtigten Personen erlaubt.
  Die meisten Zugänge sind extrem gefährlich und nur für ausgebildete
  Personen zu erreichen. Gehen Sie auf keinen Fall alleine, ohne geeigneter
  Ausrüstung, ohne eine Erlaubnis und ohne berechtigte Personen in eine
  Höhle ! Beachten Sie die gesetzlichen Vorschriften ! Lebensgefahr !
Mehr Info gibt es beim "Landesverein für Höhlenkunde in Salzburg"
http://www.hoehlenverein-salzburg.at/
Quelle: Salzburger Höhlenbuch - Band 5
 

Alphabetische Auflistung:
Es sind hier die "wichtigsten" aufgelistet. Im gesamten Gebiet des Schlenken und Schmittensteins gibt es
sogar 52(!) Höhlen. Eh: = die Seehöhe des Eingangs. Die Länge kann nicht immer genau angegeben werden,
da Verstürze oft eine weitere Er forschung unmöglich machen.

 
 

1525/16
1525/17
1525/08
1525/27
1525/42
1525/10
1525/12
1525/51
1525/06
1525/26
1525/13
1525/11
1525/52
1525/09
1525/32
1525/21
1525/20
1525/15
1525/18
1525/38
1525/31

Archerhöhle
Dreischacht (auch Dreischacht-Eishöhle)
Eisenloch
Finkenmühlhöhle
Gittlerhöhle
Gutortenbrandhöhle
Hennerhöhle
Kaslöcher
Knoglloch (auch Kerschloch)
Lambertkeller
Lengfeldkeller
Lettenloch-Luegloch (auch Hausloch)
Moosloch
Reitloch (auch Emmahöhle)
Reitlquellhöhle (auch Polzcanyon)
Schinderlucke
Schlenkdurchgangshöhle
Schlunken
Schwarzkendlhöhle
Tennerschacht
Versturzhöhle
Eh:   740m  Länge:   105m
Eh: 1420m  Länge:     50m
Eh:   650m  Länge:   230m
Eh:   860m  Länge:   300m
Eh: 1453m  Länge:     10m
Eh:   794m  Länge: 1270m
Eh:   660m  Länge:   870m
Eh:   711m  Länge: unbekannt
Eh: 1250m  Länge:   250m
Eh:   605m  Länge:   150m
Eh:   650m  Länge: 1055m
Eh:   832m  Länge: 1501m
Eh:   800m  Länge:      8m
Eh: 1020m  Länge:   200m
Eh: 1080m  Länge:     15m
Eh: 1280m  Länge:     19m
Eh: 1580m  Länge:   130m
Eh:   900m  Länge:   100m
Eh:   775m  Länge:   168m
Eh: 1280m  Länge: unbekannt
Eh: 1645m  Länge:     10m
        
  
Für eine vergrösserte Darstellung klicken Sie bitte einfach auf ein Foto.
   
Die einzelnen Höhlen im Detail (alphabetisch)
       
  Archerhöhle (Eh: 740m  Länge 105m)

  In der Nähe des "Archengutes". Gesamtlänge ca. 105m.
  Sie wurde im Jahre 1930 entdeckt. Im Inneren befinden sich Tropfsteine,
  Schotter, Bruchmaterial, Lehm und ein aktiver Wasserlauf.
  Der teilweise sichtbare Höhlenbach wird zur Wasserversorgung gefaßt.
  Die Höhle ist von allen möglichen "Getier" besiedelt.
  (Fuchs, Spinnen, Insekten, Fledermäuse,...)  
  
     
  Dreischachthöhle   
  Dreischachteishöhle (Eh: 1420m  Länge 50m)

  Sie befindet sich im Latschenfeld unterhalb des Schmittensteins.
  Den Eingang bilden 3 beieinanderliegende Schachtöffnungen.
  Die Begehung der Höhle ist nur mit einer Strickleiter möglich.
  Die Dreischachteishöhle wurde 1931 erforscht und ist die einzige bisher
  bekannte, nennenswerte Eishöhle im Oberalmerkalk.
  
   
 
  Fotos vom "Landesverein für Höhlenkunde in Salzburg" (Hr. Franz Kafka)
     
  Lengfeldkeller   
  Eisenloch (Eh: 650m  Länge 230m)
   
  Lage: Rengerberg - Heubachgraben, unterhalb einer Wand.
  Ihr Eingang ist 2m hoch.
Früher wurde die Höhle als Keller genutzt und
  war mit einer Tür versperrt. Zur Zeit sind ca.230m erforscht und vermessen.
  Die Höhle entwässert zum Heubach. 1985 gelang schlanken Forschern die
  weitere Erkundung des Wassergangs. Dafür musste der Wasserspiegel
  eines kleinen Sees extra abgesenkt werden.
  
     
  Lengfeldkeller   
  Finkenmühlhöhle (Eh: 860m  Länge 300m)
   
  Lage: Rengerberg - Perteilgraben. Knapp unterhalb der Höhle stand früher
  eine Mühle die noch in den Vierzigerjahren vom Höhlenbach angetrieben
  wurde! Die Erforschung begann ca. ab 1942
  In der Höhle wurden Bärenknochen von Mutter- und Jungtieren gefunden.
  Bei Hochwasser wird das Portal zum Wasserspeier mit bis zu 500l/sec.
  
     
  Lengfeldkeller   
  Gittlerhöhle (Eh: 1453m  Länge 10m ?)
   
  Die Höhle befindet sich in der Schlenken-Nordflanke in der Nähe der
  "Jägernase". Der Eingang liegt in einem etwa 20m mächtigen Barmstein-
  kalkband, knapp östlich einer markanten Verwerfung.
  Raumbeschreibung: an den 1m breiten und 1,5m hohen Eingang schließt
  ein fallender Gang von bis zu 4m Höhe und 2m Breite an der jedoch nach
  10m in einen unschliefbaren Spalt übergeht.
  Eventuell helfen hier Grabversuche weiter....
  
     
 

Lageplan der Gutortenbrandhöhle
Gutortenbrandhoehle

 
  1525/10
  Gutortenbrandhöhle / Palfeiloch (Eh: 794m  Länge 1270m)
   
 
  Der Zustieg erfolgt von St.Koloman über den "Hohen Steg" aus oder einfacher
  über den Rengerberg vorbei an Dirsteg in Richtung Hauslehen. Kurz nach
  einer schönen Kapelle geht links ein Weg ca. 300m hinauf zur Höhle.
  Man trifft zuerst auf ein trockenes Bachbett und danach auf einen
  schachtartigen Abstieg in die Höhle.
  Der Eingang befindet sich am Grunde eines 8m tiefen und 6m breiten
  Einsturztrichters. Die Gesamtlänge beträgt 1270 Metern.
  Die Höhle gehört zu den "Kluft- u. Schichterosionshöhlen".
  Sie wurde von Einheimischen entdeckt und bereits 1911 erforscht.

  Um in die hintersten Teile zu gelangen sind schon einige Stunden an
  Fortbewegung nötig. Und das in Form von: auf allen Vieren und durchs   Wasser, auf dem Bauch und durchs Wasser, Seilaufstiege auf
  freihängenden Seil, durch lehmige Schlüfe, aber auch durch großräumige
  Hallen mit schönen Tropfsteinschmuck und kleinen Seen.
 
  Die Höhle ist auch Winterquatier für verschiedene Fledermausarten.
  Diverse Bilder aus der Höhle und vom Zugang und Einstieg im Wald.
  
  
 
Gutortenbrandhoehle  Gutortenbrandhöhle  Gutortenhöhle  Gutortenbrandhöhle
 
Kapelle  Links der Weg zur Höhle, kurz nach der Kapelle  Waldweg und Graben zur Höhle  Kleinere Höhlen kurz unterhalb
 
Kleinere Höhlen kurz unterhalb  Eingezäunter Palfeihöhleneingang  Gutortenbrandhöhle - Einstieg  Gutortenbrandhöhle - Einstieg
 
  Fotos vom "Landesverein für Höhlenkunde in Salzburg" (Hr. Franz Kafka)
     
  Hennerhöhle
   

  
  Hennerhöhle / Hennerloch (Eh: 660m  Länge 870m)
     
  Der Zustieg erfolgt ebenfalls von St.Koloman über den "Hohen Steg" aus.
  Durch den 2m hohen Eingang betritt man schon bald eine 50m lange und
  10m breite Halle deren Grund mit Wasser gefüllt ist. Nach ca, 400m Länge
  wird der nach der letzten Seehalle sich fortsetzende Spaltgang sehr eng.

  Auch hier ist m
an Stunden unterwegs. Im großen und ganzen ist sie aber
  großräumiger als die Gutortenbrandhöhle, dafür gibt es noch mehr
  Kletterstellen und Seilaufstiege. Die Höhle ist eine aktive Wasserhöhle.

  Auch das Hennerloch wurde bereits 1911 erforscht. 1984 und 1986
  schaften jedoch junge Forscher noch weitere Vorstöße.
 

 
Hennerhoehle  Hennerloch  Hennerloch  Hennerhöhle  Hennerloch
 
 Eingang Hennerloch 
 
  Fotos vom "Landesverein für Höhlenkunde in Salzburg" (Hr. Franz Kafka u. Frank Schlöffel)
     
  Lengfeldkeller   
  Kaslöcher (Eh: 711m  Länge 7-22m)
   
 
Am rechten Hang des Kasbachgrabens (Seitengraben) befinden sich die
  drei Eingänge der Kaslöcher. Der kräftige Luftzug und die Lage 100m
  südlich der Golleckmaishöhle lassen Verbindungen zu anderen Höhlen-
  systemen vermuten.
  Höhleninhalt: Knochen, Bergmilch, Lehm, ...
  
     
  Lengfeldkeller   
  Knoglloch / Kerschloch (Eh: 1250m  Länge 250m)
   
 
Die Höhle befindet sich in der Nähe des Halleinerhauses bzw. Formau.
  Sie ist Ursprung eines kleinen Gerinnes und dient als Wasserversorgung
  der Formauhütten. 1964 wurden im Bereich des Eingangs Knochen des
  Höhlenbären gefunden.Sie ist damit die 2.Fundstelle am Schlenken.
  Eventuell ist die Höhle sogar noch länger.
  
     
  Lengfeldkeller   
  Lambertkeller (Eh: 605m  Länge 150m)
   
 
Lage: In der Tauglschlucht, unterhalb des ehemaligen Fischer-Lambert-
  Hauses und nur durch Abseilen erreichbar.
  Der Lampertkeller ist vermutlich ein Quellaustritt des auch in der Gutorten-
  brandhöhle fließenden Höhlenbaches. Die Schüttung schwankt zwischen
  0 und mehreren hundert Litern pro Sekunde. Ein meist trockener Graben,
  der unter der Gutortenbrandhöhle beginnt, mündet nur wenige Meter neben
  dem Lampertkeller in die Taugl ein.
 
     
  Lettenloch Luegloch Hausloch
  
  
  Lettenloch-Luegloch / Hausloch (Eh: 832m Länge 1501m)
   
  Die Höhle wird auch Hausloch genannt (Hauslehenbauer)  
  Beide Höhlen sind Klufthöhlen und liegen im "Kasbachgraben".
  Der Linke Eingang führt ins Lettenloch, der Rechte ins Luegloch.
  Im Lettenloch befindet sich eine riesige Halle mit ca. 50m Länge und 30m
  Breite -> sie ist die größte bekannte Halle im Schlenkengebiet.
  
  Die Höhlen wurden 1957, 1984 erforscht und angeblich reicht das Luegloch
  bis in die Gaißau hinüber. Das Hausloch, die sogenannte "Riesenhalle" war
  den Bauer schon lange bekannt. Die Lehmmassen wurden von den Bauern
  früher für landwirtschaftliche Zwecke genutzt.
  Daher auch der Name "Lettenloch" Letten = Lehm
  
  Vermutlich besteht ein Zusammenhang mit Karstquellen anderer Höhlen.
 
Hausloch  Lettenloch  Luegloch  Hausloch Riesenhalle
 
Lettenloch  Lettenloch - Rengerberg  Hausloch im Kasbachgraben
 
Fotos vom "Landesverein für Höhlenkunde in Salzburg" (Hr. Franz Kafka, E. Spann, Frank Schlöffel)
     
  Lengfeldkeller   
  Lengfeldkeller (Eh: 650m  Länge 1055m)
  
  Die Höhle befindet sich oberhalb des Hohen Stegs. Der Höhleneingang
  liegt in der Tauglschlucht in einer Felsnische und ist mannshoch.

  Entdeckt wurde der Lengfeldkeller 1926 von Theo Rullmann und in mehreren
  Schritten und Versuchen erforscht. Ein Problem war die Wasserfallwand.
  Er ist eine Quellhöhle eines bedeutenden Nebenbaches der Taugl.  
  In der Höhle befinden sich viele Tropfsteine und Sintergebilde.
 
 
Foto von Dr. K.Robl (mehr Bilder auf http://www.8ung.at/tennengau/)
 
Lengfeldkeller  Lengfeldkeller - Toni Prlic  Lengfeldkeller - Toni Prlic
 
Lengfeldkeller - SN-Artikel  Lengfeldkeller - SN-Artikel  Lengfeldkeller - SN-Artikel
 
Fotos mit freundlicher Genehmigung der "Salzburger Nachrichten"
Auszug aus einem SN-Artikel vom 28.10.2008 (Fr. Eva Hammerer, Hr.Toni Prlic)
Salzburger Nachrichten
 
SN-Artikel vom 28.10.2008 (Fr. Eva Hammerer, Hr.Toni Prlic)
 
Zur Vergrößerung klicken Sie auf ein Bild oder auf den Artikel....
     
    
  Moosloch (Eh: 800m  Länge 8m)

  
Lage: im Perteilgraben.
  Die Halbhöhle besitzt ein 10m breites und 3m hohes Portal, das in den 8m
  langen Hauptraum führt. Links tritt Wasser aus einer nur handbreiten Spalte
  aus, rechts setzt ein vielleicht ausgrabbarer Kriechgang an.
  Der Eingang und das Bachbett sind stark bemoost.
   
     
 
Lageplan des Reitlochs
Reitloch
Eingang - Emmahöhle
  
  1525/09
  Reitloch / Emmahöhle (Eh: 1020m  Länge 200m)

  
Der Zugang erfolgt vom Reitlbauern in den Kasbachgraben.
  Der Eingang ist nur ca. 60cm hoch!
  Sie ist eine aktive Wasserhöhle mit herrlichen Tropfsteingebilden und
  märchenhaft schön. Beim Betreten hört man schon ein gewaltiges Brausen
  und Rauschen. Die Höhle ist Ursprung eines Baches.
  
  Die Höhle wäre noch länger, aber ein unschliefbares Felsfenster gestattet
  den Durchblick in wieder größer werdende Gänge.
  
  Der Zweitname "Emmahöhle" erinnert an Frau Emma Weinkammer.
  Sie war eine der Erstbefahrer der Höhle!
  
  
von links: Das neue Bauernhaus "Reitlbauer" - der Weg führt links daran
  vorbei; der Güter/Waldweg; direkt in einer Kurve liegt die Reitquellehöhle
  ca. 40m danach geht es rechts unterhalb eines Wasserrohr fast senkrecht
  über einen extrem steilen Hang hinunter bis zum Höhleneingang

  Der Zustieg ist nicht ganz ungefährlich und nur mit geeigneter Ausrüstung
  zu empfehlen - Achtung Absturzgefahr ! 
  
  
  
  
 
Reiltbauer  Reitlbauer - Weg zum Kasboachgraben  Abstieg zur Höhle  Wasserrohr oberhlab des Reitlochs
 
Diese Fotos habe ich alle selber gemacht :-)
     
  Lageplan der Reitquellhöhle
Eingang zur Reitquellhöhle
Die Reitquellhöhle
  
  
  1525/32
  Reitquellhöhle / Polzcanyon (Eh: 1080m  Länge 15m)

  
Lage: Reitlbauer/Kasbachgraben, direkt neben einem Alm/Güterweg.
  Zufahrt: von Vigaun über Rengerberg bis zum Reitlbauer. Hinter dem Bauern-
  haus ca. 500m direkt links neben dem Weg in einem scharfen Rechtsknick.
  Die Quelle ist jetzt mit einem Schacht verbaut/gefasst.
 
 
Der spaltenförmige, mannshohe Eingang geht nach einem kleinen Block-
  trichter in eine sehr enge Spalte über, die etwa 15m weit verfolgt werden
  kann.

  Der kleine Höhlenbach wurde für die Wasserversorgung des
  Reiltgutes gefasst. Die Schüttung beträgt ca. bis 2l/sec.
  
  von links: Das neue Bauernhaus "Reitlbauer" - der Weg führt links daran
  vorbei; der Güter/Waldweg; direkt in einer Kurve liegt die Quelle; unterhalb
  der Quelle sind 2 Gräben mit schönen Wasserfällen.
  
 
Reiltbauer  Reitlbauer - Weg zum Kasboachgraben  Reitlbauer - Weg zum Kasboachgraben  Wasserfall unterhalb der Reitlquellhöhle
 
Diese Fotos habe ich alle selber gemacht :-)
     
    
  Schinderlucke (Eh: 1280m  Länge 19m)

  
Lage: ca. 200m nordwestlich der Tenneralmen
  Durch eine NW fallende Doline von 6m Breite gelangt man in einen engen
  Gang, der in eine 10m lange, 6m breite und bis zu 4m hohe Kammer
  mündet. Es gibt keine begehbaren Fortsetzungen.
  Leider wurde die Höhle früher als Abfallgrube verwendet und stellt damit
  eine Gefährdung für tieferliegende Quellen dar.
  
     
  Schlenkendurchgangshoehle
  
  
  Schlenkendurchgangshöhle (Eh: 1580m  Länge 130m)

  Sie gehört zu den 23 besonders geschützten Höhlen im Land Salzburg.
  Gemeinsam mit den Knochen des Höhlenbären konnten in den Ablagerungen
  der Höhle Steinwerkzeuge und Knochengeräte gefunden werden, die davon
  zeugen, dass den Mensch das "alpine Paläolithikums", der Neandertaler
  im Bereich der Taugl vor mehr als 40.000 Jahren gelebt und gejagt hat!

  Die Höhle diente noch im 20.Jdt. als Zufluchtsort für eine Salzburger
  Künstlerin und Ihre jüdische Familie in der Zeit des Natiolnalsozialismus.
 
Entdeckt wurde die Höhle erst bei einer Herbstjagd im November 1926 oder
  1928. Die Jäger warem einem Fuchs auf der Spur der durch die Höhle in das
  Gaißauer Jagtgebiet gewechselt war.
  Mit den ersten Grabungen wurden erst im Herbst 1934 begonnen.
  Alle Grabungsstellen wurden natürlich wieder aufgefüllt!

 
Das bin ich in der Schlenkendurchgangshoehle Schlenkendurchgangshoehle - Vigauner Eingang Schlenkendurchgangshoehle Schlenkendurchgangshoehle Schlenkendurchgangshoehle
 
Diese Fotos habe ich alle selber gemacht :-)
     
    
  Schlunken (Eh: 900m  Länge 100m)

  
Sie liegt in Adnet-Waidach-Spumberg in der Nähe des Hinterlackenbauers.
  Vermutlich handelt es sich beim Schlunken um eine durch tektonische
  Vorgänge aufgebrochene SW-NE orientierte Spaltenhöhle.
  Eventuell ergeben weitere Versuche noch unerforschte Bereiche.
  In den Klüften befindet sich auch einiges an Müll und Tierkadaver aus
  früheren Zeiten.
  
     
    
  Schwarzkendlhöhle (Eh: 775m  Länge 168m)

  
Der Eingang befindet sich im Perteilgraben an der Westflanke und ist nach
  einer kurzen Kletterei erreichbar. Er sit ca. 10m breit und 2m hoch.
  Der Höhlenbach wird beim Eingang für doe Wasserversorgung gefaßt.
  In einem tagnahen Seitenteil sind große "Wurzelbärte" zu bewundern.
  
     
    
  Tennerschacht (Eh: 1200m  Länge 6m ?)

  
Der abgedeckte Schacht liegt ca. 200m nordwestlich der Tenneralm
  Zwei benachtbarte Dolinen von etwa 5m Durchmesser sind in eine 320 Grad
  Nordwärtsziehende Bruchlinie eingesenkt. Die obere ist nur von geringer
  Tiefe, die untere ist mit Balken abgedeckt. In 6m Tiefe ist der Versturzboden
  erreicht. Die vermutliche Schachtfortsetzung ist verstürzt.
  
     
    
  Versturzhöhle (ca. 1620m Seehöhe)

  
Sie liegt nur ca. 50m vom Gipfelkreuz entfernt.
  Ihr Eingang ist nur ca. 50cm hoch und die Länge beträgt auch nur 10 Meter.
     
    Und noch einige weitere kleinere Höhlen........
     
     

 
 Letzte Änderung: 04.01.2016  
Mail an... Mail an den Webmaster